Island ist ein Traumziel für Fotografen. Die raue Natur, mächtige Wasserfälle, aktive Vulkane und schwarze Strände bieten unzählige spektakuläre Motive. Ob beeindruckende Landschaften oder einzigartige Tierwelt – in Island warten unvergessliche Fotomöglichkeiten. Hier sind sieben Orte, die Sie auf Ihrer Fotoreise nicht verpassen sollten.
1. Skogafoss – Ein Wasserfall mit perfekter Kulisse
Skogafoss gehört zu den beeindruckendsten Wasserfällen Islands. Die 60 Meter hohe Wasserkaskade ist von unten und von einer Aussichtsplattform oben fotografierbar. Besonders magisch ist der Moment, wenn die Sonne einen Regenbogen in die Gischt zaubert. Eine Langzeitbelichtung mit Stativ sorgt für den beliebten seidig-weichen Wasserfall-Effekt. Achten Sie auf wetterfeste Kleidung – die Gischt reicht weit!

2. Breidamerkursandur Diamond Beach – Eiskristalle auf schwarzem Sand
Am Diamond Beach treffen glitzernde, vom Gletscher stammende Eisbrocken auf schwarzen Vulkansand – eine faszinierende Kombination für Fotografen. Besonders in den frühen Morgenstunden oder bei Sonnenuntergang entstehen spektakuläre Farbkontraste. Mit einer Langzeitbelichtung lassen sich die Wellenbewegungen rund um die Eisbrocken besonders eindrucksvoll festhalten.

3. Vulkan Strokkur – Den Geysir im perfekten Moment erwischen
Der Geysir Strokkur bricht etwa alle fünf bis zehn Minuten aus und schleudert eine bis zu 30 Meter hohe Wasserfontäne in die Luft. Nutzen Sie eine Serienbildfunktion oder eine kurze Verschlusszeit, um den Moment des Ausbruchs perfekt einzufangen. Noch spannender: Fangen Sie den Moment ein, wenn sich kurz vor der Eruption eine Wasserblase auf der Oberfläche aufwölbt.

4. Seljalandsfoss – Fotografieren hinter dem Wasserfall
Seljalandsfoss ist einer der wenigen Wasserfälle der Welt, hinter den man gehen kann – ein spektakuläres Fotomotiv! Besonders beeindruckend ist es, wenn die untergehende Sonne das Wasser von hinten beleuchtet. Ein Weitwinkelobjektiv hilft, die gesamte Szene einzufangen. Beachten Sie, dass die Gischt sehr stark sein kann – ein wasserfester Kameraschutz und ein Mikrofasertuch sind hier essenziell.

5. Papageientaucher – Farbenfrohe Fotostars am Rande der Klippen
Papageientaucher sind die heimlichen Stars Islands. Die beste Zeit für Papageientaucher-Fotografie ist von Mai bis August, wenn die Vögel an den Klippen nisten. Látrabjarg, Dyrhólaey und die Westmännerinseln sind die besten Orte, um sie zu sehen. Nutzen Sie ein Teleobjektiv, um die Details ihrer bunten Schnäbel einzufangen, ohne sie zu stören. Tipp: Bleiben Sie ruhig und warten Sie, bis sie mit Fischen im Schnabel zurückkommen – ein großartiges Motiv!

6. Landmannalaugar – Farbenfrohe Berge und raue Wildnis
Landmannalaugar, im Hochland gelegen, bietet einige der spektakulärsten Landschaften Islands. Die bunten Rhyolith-Berge, dampfenden Thermalquellen und moosbedeckten Lavafelder schaffen eine fast surreale Szenerie. Das Licht am frühen Morgen oder späten Nachmittag bringt die Farben besonders zur Geltung. Nutzen Sie ein Weitwinkelobjektiv, um die weiten Landschaften und den Kontrast zwischen den Farben und der Vulkanerde einzufangen.

7. Reykjavik – Farben, Architektur und urbaner Charme
Die isländische Hauptstadt ist ein vielseitiges Fotomotiv: Die bunte Altstadt mit ihren farbenfrohen Häusern, die futuristische Harpa-Konzerthalle oder die beeindruckende Hallgrímskirkja-Kirche mit Blick über die Stadt. Besonders schön ist Reykjavik bei Nacht, wenn die Lichter der Stadt auf dem Wasser des Hafens reflektieren. Nutzen Sie ein Stativ für Langzeitbelichtungen und experimentieren Sie mit verschiedenen Perspektiven.

Hier der Link zu allen Island Fotoreisen